Wir halten unsere Gebetszeiten derzeit in der Kapelle einer katholischen Einrichtung. Das war nicht so angedacht. Wir wollten von Anfang ein Zeichen setzen und suchten einen Raum, der auch nach außen hin deutlich macht, dass wir überkonfessionell sind. Durch wunderbare Umstände hat Gott uns dann hierhin geführt.

 

Wir glauben, dass Gott mit der Wahl dieses Ortes ein Zeichen setzen will. Wir liegen in der Nachbarschaft eines muslimischen Gebetshauses, vor uns liegt eine ehemalige katholische Pfarrkirche, die zu einer Kindertagesstätte umfunktioniert werden soll. So spiegelt sich in dieser Lage auch eine typische Situation unserer Gesellschaft wider.

 

Für manchen freikirchlichen Christen ist die Einrichtung einer katholischen Kapelle gewöhnungsbedürftig, wenn nicht sogar anstößig. Für Katholiken ist unser freies Beten völlig neu und manch einer vermisst auch liebgewonnene Frömmigkeitsformen.

 

So gehen wir alle kleine Schritte aufeinander zu. Die Liebe zu Jesus und zu unseren Geschwistern befähigt uns dazu, auf das Wesentliche zu schauen.

 

Im Laufe des Jahres 2019 wird die Kapelle "entwidmet" und kein offizielles katholisches Haus mehr sein. Damit wird sich auch der Innenraum stark verändern. Wir gewinnen somit wesentlich mehr Platz und Bewegungsfreiheit. Auch die Inneneinrichtung wird dem überkonfessionellen Anspruch entsprechen. Wir begrüßen diese Entwicklung und sehen es als ein weiteres Zeichen Gottes für unsere Arbeit. 

 

 

 

 

 

 

 

 

Foto aus dem Gebethaus Hamburg.